Kundenbindung in Coronazeiten

Kundenbindung in Coronazeiten ist besonders wichtig

Ich gebe es zu, auch uns hat Corona schmerzlich getroffen. Nach einem grandiosen 1. Quartal machte uns Corona bzw. die getroffenen Maßnahmen einen Strich durch die kommende Aufträge. Anlässlich des sog. Lockdowns wurden u.a. Messen gestrichen, Veranstaltungen abgesagt und Hotels geschlossen. Das traf unsere Kunden und damit auch uns. Broschüren, Flyer, Einladungen, Leuchtrahmen – nichts davon wurde mehr gebraucht. Und außerdem, welches Unternehmen gibt schon Geld für Werbemaßnahmen aus, wenn es selbst um die Existenz bangt?

Auch Bestatter sind betroffen

Immer noch erstaunt es Menschen, wenn ich erzähle, dass auch unsere andere Kundengruppe, die Bestattungsunternehmen, Umsatzeinbrüche haben. Ich ernte fast immer ein erstauntes „Ach ne. Echt jetzt?“. Leider suggerieren unsere Medien, dass dieses Virus der Todbringer ist. Ist es nicht pauschal – aber das ist ein anderes (blog-)Thema. Dank der Reiseverbote, Übernachtungsverbote, Sportverbote, Veranstaltungsverbote und sogar OP-Verbote sterben weniger Menschen. Und wenn, dann dürfen keine Trauerfeiern in gewohntem Rahmen stattfinden. Wenn selbst Pfarrer sich weigern eine Trauerfeier auszurichten, ist das bezeichnend. Wenn also weniger Menschen sterben, trifft das auch uns. Hört sich makaber an, ist aber so. Thats eben life. Wer lebt, stirbt auch irgendwann. Wenn alle gesund wären – was man ja jedem wünscht – wären auch die Ärzte bald pleite.

Kundenbindung in Coronazeiten – eine Chance jetzt zu punkten

Der Kunde hat Existenzängste und kann nicht so, wie er will. Er kann nicht wie gewohnt bestellen, kann Abmachungen nicht einhalten oder möchte bereits geleistete Arbeiten in Raten abstottern – nicht weil er will, sondern weil er muss. Jetzt zeigt sich, was Kundenbindung in Coronazeiten bedeutet.

Ein Beispiel, wie es nicht gehen sollte

Für unseren geliebten Kooikerhundi Anton haben wir ein Trainingspaket bei Lakedog in Frickingen gebucht. Die Hälfte haben wir im Vorfeld bezahlt und diese Hälfte ist mittlerweile abgearbeitet. Nun bat ich die Trainerin uns aufgrund der o.g. Gründe aus dem Paket zu lassen. Ich hätte nicht darum gebeten, wenn das nicht ein unverschämt teures Training gewesen wäre. Die Antwort der Trainerin macht mich jetzt noch fassungslos: Ich soll die 2. Rechnung zügig bezahlen, sie wären uns eh schon mit der 2er Ratenzahlung entgegengekommen. – Ist das zu fassen? Wie rücksichts-, skrupel- und verständnislos doch so manche Menschen sind. Und … Sieht so Kundenbindung aus? Nein, natürlich nicht. Ich reiße jetzt die 2. Hälfte des Paketes in sehr kurzer Zeit ab und dann sehen die mich nie wieder. Ich wollte nur jetzt in diesem Moment aussteigen, nach der Dürre sollte es mit Hundesport weitergehen. Aber so haben sie einen Kunden verloren. Dauerhaft.

Ein „Mir doch egal wie es Dir geht“ funktioniert halt in keiner Beziehung: Zwischen Geschäftspartnern nicht, zwischen Kunde und Dienstleister nicht, unter Freunden und bei Eheleuten nicht, zwischen Chef und Angestellten nicht, zwischen Eltern und Kind nicht, zwischen Tier und Mensch nicht … nirgendwo. Sollten wir das nicht gerade jetzt kapiert haben? In guten wie in schlechten Zeiten heißt es vor dem Altar – das sollte auch für alle Arten der Beziehung gelten. Das schafft dauerhaft Bindung.

Sie möchten Ideen für eine respektvolle Kundenbindung in Coronazeiten? Für eine langfristige Kundenbeziehung? Ein Paradebeispiel für perfekte Kundenbeziehung ist unsere Kundin die Viola-Apotheke, Volkertshausen.

Sprechen Sie uns an – Wir beraten Sie gerne. Ihre Agentur am Bodensee: Feyerabend – die Medienwerkstatt.

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